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Beratung zu Stressmedizin
Wenn Sie eine persönliche Beratung zum Thema Stressmedizin wünschen, melden Sie sich bitte per mail an
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Geänderte Tätigkeit in Aachen
Ab 1.7.2016 bin ich beruflich tätig in der Ambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie im Luisen-Hospitals Aachen (Chefarzt Dr. U.Radtke). Tel. 0241-414-2207
www.luisenhospital.de

Mythos Übergewicht. Artikel in WR Dortmund am 18.5.2013
Dr. Johannes Koepchen räumt auf mit dem Mythos Übergewicht- Das Glück der Dicken: so die Überschrift im Lokalteil der Westfälischen Rundschau Dortmund vom 18.5. Gerade bei Stress muss Dicksein nicht das schlechtere Los sein. Link zum Artikel: Mythos Übergewicht Der Westen.
Es geht um das Buch von Achim Peters: Mythos Übergewicht

Weblog zum Thema Stressmedizin
Hintergründe, Informationen und Tipps von Dr. Koepchen rund um das Thema Stress und Medizin finden Sie hier:
www.mentalmed.de

Arterien


Arteriosklerose

Arterien bringen das Blut vom Herzen in die Organe. Der Herzmuskel pumpt mit hohem Druck, den man z.B. am Arm messen kann.
Die Arterien sind innen mit einer sehr zarten Innenschicht, dem Endothel, wie mit einem zarten Film überhäutet: das Endothel ist der eigentliche Ort der Arteriosklerose. Zusammengenommen hat das Endothel des menschlichen Körpers die Größe eines Fussballfeldes und ist so schwer wie die Leber – es ist ein eigenes Organ.

Die Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Arterien-Wände. Es handelt sich immer um eine System-Erkrankung des ganzen Körpers. Wer an einer Stelle des Gefäßsystems – z.B. an der Halsschlagader oder am Bein – eine sklerotische Arterie hat, bei dem besteht immer ein erhöhtes Gesamt-Risiko z.B. für Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Deshalb ist auch die Behandlung der Arteriosklerose nie durch eine Operation oder eine Gefäß-Aufdehnung erledigt, sondern erfordert lebenslange, gut aufeinander abgestimmte Methoden.

Arterien

 

Arteriosklerose ist eine Erkrankung der innersten Schicht der Arterien, des Endothels:

Arterienwände

 

Die Ursachen für die Arteriosklerose sind im Einzelfall nicht immer sicher festzustellen. Durch zahlreiche Untersuchungen sind sog. Risikofaktoren für die Arteriosklerose nachgewiesen. Dazu gehören:

 

Vor 100 Jahren war die Arteriosklerose bei uns so gut wie unbekannt, war ein Herzinfarkt auch bei älteren Menschen eine seltene Erkrankung. Heute ist die Arteriosklerose bei uns die Todesursache Nr 1.

Die gute Nachricht ist: der Prozess der Arteriosklerose lässt sich stoppen und sogar zurückbilden. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gründlichere Änderung der Lebensweise. Jeder hat die Chance. Wir in unserer Praxis werden ihn nach bestem Wissen unterstützen.

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Durchblutungs-Störungen der Beine

Die Arterielle Verschlusskrankheit der Beine oder  „Schaufenster-Krankheit“ ist bei älteren Menschen häufig: etwa 15% aller Menschen über 60 Jahre sind daran erkrankt, viele merken es erst im späten Stadium. Bei zahlreichen unklaren Beinbeschwerden von älteren Menschen ist eine Durchblutungs-Störung mit beteiligt.
Zugrunde liegt ein Enge oder ein Verschluss von Arterien auf dem Weg vom Herzen zum Fuß. Die Schmerzen treten beim Gehen auf, weil die Muskeln beim Belasten nicht mehr genügend Sauerstoff bekommen – das macht heftigste Schmerzen wie starker Muskelkater.

AVK


Verengung der Halsschlagadern

CarotisEtwa 20% des Blutes fließt vom Herzen aus direkt in den Kopf, weil das Gehirn ständig viel Sauerstoff braucht. Durch den starken Blutfluss sind die Halsschlagadern (A. carotis) besonders anfällig für Arteriosklerose, vor allem bei hohem Blutdruck.
Als Spätfolge kann eine Verengung der Halsschlagader zu Sehstörungen oder Schlaganfall führen.
Durch empfindliche Ultraschall-Verfahren kann man den Gefäß-Zustand der Halsschlagader sehr genau darstellen und messen. Er entspricht weitgehend dem Zustand der Herzkranzgefäße. Deshalb ist die Ultraschall-Untersuchung der Halsschlagadern eine bewährte Methode zur Risiko-Bestimmung auf Arteriosklerose.

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Aorten-Erweiterung (Aneurysma)

Eine besondere Verlaufsform der Gefäßerkrankung führt zu Erweiterungen der Arterien, zu einem sog. Aneurysma. Am häufigsten ist das Aneurysma der Bauchschlagader oberhalb der Aortengabel. Die Gefäßwand wird sozusagen schwach und beult sich aus. Vor allem hoher Blutdruck erhöht das Risiko. Je weiter die Aussackung wird, desto mehr wächst die Gefahr für ein Platzen der Arterie. Durch Ultraschall-Untersuchungen kann man die Größe des Aneurysmas genau festlegen. Das Bauchaorten-Aneurysma wird meist ab einem Durchmesser von 4,5 bis 5 cm operiert.
Für die Behandlung gibt es in speziellen Zentren bewährte Verfahren – operativ oder durch Gefäß-Einlagen (stents). Durch neue Entwicklungen ist die Verfahrenswahl stark im Wandel.

Aneurysma

 

Gefäßdiagnostik bei Arteriosklerose

Die Basis-Diagnostik bei Arteriosklerose-Verdacht besteht aus folgenden Elementen:

  • Abklärung der Grundkrankheiten und Risikofaktoren (z.B. , Hypertonie)
  • spezielle Laboruntersuchungen (z.B. Test auf Homocystein oder chronische Entzündungszeichen)
  • Doppler-Druckmessung an den Armen und Beinen
  • Blutfluß-Messungen an den Beinen, bei Diabetikern speziell auch am Fuß
  • Farbcodierte Ultraschall-Untersuchungen der großen Arterien, v.a. am Hals, im Bauch und an den Beinen

Viele Beschwerden lassen sich mit solchen nichtinvasiven Methoden klären.
Bei fortgeschrittener Erkrankung, vor einer gefäßchirurgischen Operation oder vor einer Röntgen-gesteuerten Intervention ist die weitere Abklärung durch eine Angiographie sinnvoll, entweder durch Röntgenkontrast-Untersuchung oder im Kernspin durch MR-Angiographie.

 

Hier erhalten Sie unser Patienten-Merkblatt
kostenlos zum Download

Merkblatt - Reisethrombose

 

Weiterführende Informationen:
Möchten Sie sich weiter über Gefäßkrankheiten informieren?
Dann empfehlen wir Ihnen folgende Seiten:

www.dga-gefaessmedizin.de (Homepage der Deutschen Gesellschaft für Angiologie)


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